Trillionen Sonnen kreisen um eine Ursonne, und nicht eine einzige ist unbewohnt. Wenn hier von einem Leben auf einer "neuen Erde"
die Rede ist, ist damit gemeint, dass es ein Planet mit einer höheren Entwicklung als auf unserer Erde sein wird, auf dem wir nach
diesem Erdenleben weitere Erdenleben führen, wenn wir die Reife dafür besitzen. Viele wird diese Möglichkeit des Lebens
auf einem höher entwickelten Planeten jetzt verwirren, doch ein Beispiel soll verdeutlichen, um was es geht. Die Ausbildung auf diesem
Planeten ist soweit fortgeschritten, dass es weder für den Ausbilder (Gott) noch für den Ausgebildeten Sinn machen würde, auf
seinen bisherigen Stand stehen zu bleiben. So wie ein Student mit Staatsexamen auch nicht wieder in der Grundschule mit dem 1x1 anfängt
sondern er sucht sich einen neuen Ort, an dem er seine Fähigkeiten und Kenntnisse nutzvoll für die Mitmenschen einsetzt. (aus dem
Buch: "Aufklärende Gottesworte", Seite 119-126, vom 6. Juni 1952)
Alle Auserwählten werden die Stimme des Guten Hirten in der Tiefe ihrer Seele hören können, und sie werden dieser Stimme folgen.
Auf diese Weise werden die Auserwählten aus allen Religionen der Erde zusammengeschlossen werden zu der einen großen
Herde, die der Herr vorausgesagt hat.
Aus dieser über den ganzen Erdkreis ausgebreiteten Gemeinschaft der Heiligen Gottes wird die neue Menschheit entwickelt werden,
für die Gott einen neuen Schöpfungsplan vorgesehen hat. Aufgehoben werden die Seelen der Auserwählten auf wunderbare
Art, wie der heutigen Menschen Verstand sie nicht fassen kann. Aufgehoben werden die Seelen der Auserwählten auf eine lichtvollere Erde,
die Gott für ihre Aufnahme vorbereitet hält, wie der Plan Gottes es angedeutet hat.
Erkenntnisse über das Weltall
Unzählbare Sonnen werden heute bereits innerhalb Gottes gewaltigem All von den Forschern geschaut. So
unermesslich ist die Zahl dieser im Weltall vorhandenen Sonnen, dass der Menschen Verstand sie nicht fassen könnte.
Alle diese Sonnen verbrauchen die gleichen Kraftströme, wie sie diese Sonne verbraucht, um die sich diese Erdenwelt
bewegt. Alle Sonnen bestehen aus derselben von der Urkraft ausgehenden Verdichtungsart, wodurch der dem menschlichen Auge
erreichbare Teil von ihnen von dem untersuchenden Menschen geprüft werden kann. Verarmt und überwältigt
steht der forschende Menschengeist vor der unfassbar gewaltigen Schöpfermacht Gottes, und demütig darum soll er
die Anregungen entgegennehmen, die Gott ihm zukommen lässt.
In diesem verwunderlich unbegreiflichen Weltall arbeitet der Geist Gottes an der Auswirkung der Schöpfungspläne, die den einzelnen
Himmelskörpern zugrunde gelegt sind. Unvorstellbar für des Menschen Verstand ist die Zahl der Schöpfungspläne, nach
denen die Erdenwelten vorwärtsgeführt werden, welche diese unzählbaren Sonnen umkreisen. Alle Sonnen des Weltalls werden
von Erdenwelten umkreist, wie die dem Menschen ihre Kraft spendende Sonne von Erdenwelten umkreist wird. Alle Sonnen spenden den sie
umkreisenden Erdenwelten Licht und Kraft, wie diese Sonne Licht und Kraft spendet den sie umkreisenden Erdenwelten.
Die Ausbildung der Menschenseele gemäß dem jeweiligen Schöpfungsplan
Vorstellbar ist es für des Menschen
Verstand, dass der dieser Erdenwelt zugrunde gelegte Schöpfungsplan dazu hinführen soll, verarmte, unscheinbare Lebenskeime
anfänglicher Schöpfungsperioden durch unermesslich lange Entwicklungsgänge dazu hinaufzuzüchten, dass aus ihnen
verwunderlich denkfähige, kraftvolle Geschöpfe entstehen, die dazu fähig sind, des Schöpfers Absichten zu
erfühlen. Vorstellbar ist es für des Menschen Verstand, dass die Ausbildung der Geschöpfe einer Erdenwelt vorerst nur
für die räumliche Bewegung und Lebensart auf der heimatlichen Erdenwelt vorbestimmt ist. Würde Gott den noch unausgebildeten
Geschöpfen die wahren Ziele ihrer Erdendaseinsweise vor Augen gestellt haben, so würden sie, überwältigt und verwirrt
durch allzu grelles Licht, ihre ihnen vorerst noch auferlegten Pflichten und Lebensweisen vernachlässigt haben, um arbeitsfähig
und verarmt vor Gottes übermächtigem Offenbaren zusammenzubrechen. Nur sehr vorsichtig und allmählich kann Gott dem sich
ihm annähernden Menschengeist offenbaren, zu welchen Zielen der dieser Erdenwelt zugrunde gelegte Schöpfungsplan hinführen
soll. Nur sehr langsam und allmählich arbeitet Gott an des Menschen Erkenntnis seiner Lage auf seinem Himmelskörper und
innerhalb des unermesslichen Weltalls. Über alle Welten, die ihre Sonnen umkreisen, wacht derselbe Geist Gottes. Alle Welten wurden
dafür geschaffen, dass sie aus verarmten, unscheinbaren Lebenskeimen ursprünglicher, von Gott ausgehender Schöpferkraft durch
überaus lange Entwicklungsgänge Geschöpfe hervorbringen sollten, die auf die machtvollen Anrührungen des Geistes Gottes
bewusst zu antworten vermögen. Erst dann hat ein Geschöpf den Sinn seines Erdendaseins erkannt, wenn es in seiner Seele die
Fähigkeit erlangte, die Anregungen des Geistes Gottes mit vollem Bewusstsein aufzufangen. In allen Geschöpfen liegt die
Möglichkeit begründet, mit der ihnen eingegossenen Kraft Gottes sich so in Übereinstimmung zu bringen, das sie die
vorgeschriebene Lebensaufgabe richtig durchführen können. Während unermesslicher Zeiträume verarbeiteten die
Geschöpfe die Anregungen Gottes, unter denen sie ihre vorgeschriebenen Lebensaufgaben durchführen. Wer diese unermesslichen
Zeiträume durchdenkt, die zur Ausbildung seiner heutigen Fähigkeiten notwendig waren, der wird nicht leichtsinnig und gedankenlos
auf sein heutiges ungemein mühevoll errungenes Menschendasein schauen. Wer sich der unendlich langen Entwicklungsgänge bewusst
wird, die zu seinem heutigen Menschendasein hinführten, der wird nicht verwundet und verstimmt auf sein endlich erreichtes heutiges
Menschendasein schauen, das als der kostbare Ertrag ungemein mühevollen Strebens anzusehen ist. Von Gott als unscheinbare
Lebenskeime ausgegangen, sind die Geschöpfe dazu vorbestimmt, mit dem sie führenden Geiste Gottes in Übereinstimmung,
ausgebildet zu werden zu wahrhaft gewaltigen Wesenheiten. Unter der Führung Gottes ausgebildete Menschenseelen vermögen die
Kraft zu erlangen, sich dem Geiste Gottes so sehr anzunähern, dass Gott ihnen die Bindung an ihren Himmelskörper abnimmt. In
des Schöpfers Absicht bei Gründung dieser Erdenwelt war es gelegen, dass diejenigen Geschöpfe von dieser Erde fortgenommen
werden sollten, um in eine höhere und lichtvollere Erdenwelt versetzt zu werden, welche die Erziehung des Geistes Gottes daher
ausbilden konnte, wie es der Schöpfungsplan vorgesehen. Kraftvolle Forscher haben es zur heutigen Zeit bereits als erwiesen
bezeugt, das der Menschen körperliche Gestalt ungemein geheimnisvoll erbaut ist. Verwunderliche Beobachtungen machten sie an dem
geheimnisvollen inneren Aufbau des menschlichen Körpers, weshalb es ihnen heute nicht mehr unmöglich erscheint, dass des Menschen
körperlichen Wirkens so sehr vergeistigt werden kann, wie es notwendig ist, um aus dem Banne der Materie dieses Himmelskörpers
befreit zu werden. Allein die Ausbildung machtvollen Geisteslebens unter der Führung des Geistes Gottes kann den erdgebundenen Menschen
dazu befähigen, seine Seelenkräfte so sehr dem Schöpfungsplane anzupassen, dass er des Schöpfers Absichten erfüllen
kann. Unter der Führung des Geistes Gottes vermag der erdgebundene Mensch seine Erdgebundenheit zu überwinden, um, frei von dem
irdischen Gesetz von Zeit und Raum, die Versetzung auf eine andere Erdenwelt zu erfahren. Verwunderliche Andeutungen über diese
Möglichkeit einer räumlichen Versetzung auf einen anderen Himmelskörper finden die Menschen bereits in der Heiligen Schrift
(z.B. Joh.14,2-4) niedergelegt, weshalb sie es ruhig erkennen können, dass Gott ihnen heute keine neue Offenbarung vorweist. Gott hat
seinen gesamten Schöpfungsplan für diese Erdenmenschheit bereits andeutungsweise in der Heiligen Schrift festgelegt, weshalb
Gottes weitere Offenbarungen nur Auslegungen ehemals gegebener vorsichtiger andeutungsweiser Offenbarungen sind. Sonnen und
Planeten Gott gibt den Menschen stets nur so viel von seinem Schöpfungsplan zu erkennen, wie sie auf ihrer jeweiligen
Entwicklungsstufe zu fassen vermögen. Ruhevoll dürfen die Menschen der Allmacht Gottes vertrauen, die ihnen nicht sinnlose
Geschicke bereitet, denn Gott arbeitet nicht wie ein planloser, unsinniger Mensch. Auf allen Sonnen, die von Erdenkörpern umkreist
werden, vollzieht sich derselbe Ausstrahlungsvorgang, wie die Menschen ihn an ihrer Sonne beobachten können. Alle Sonnen sind
Kraftzentren Gottes, aus denen Gott das Leben auf den sie umkreisenden Erdkörpern speist. Aber alle Sonnen verströmen nicht die
gleichen Kräfte, da die aus der Schöpfermacht Gottes hervorgegangenen Sonnen verschieden sind an Ausmaß und
Wirkungsdauer. Verwandelte Sonnen, die sich verströmt haben, werden von größeren Sonnen, die noch in voller
Tätigkeit sind, eingefangen und von ihrer ursprünglichen Bahn abgelenkt. Auf diese Weise entstanden die Planetensysteme, die des
Menschen Auge beobachten kann. Verwunderlich einheitlich ist Gottes geschaffenes Weltall, weshalb es die Forscher erkennen werden, dass
ihre weiteren Erkenntnisse ihnen diese Einheitlichkeit des Geschaffenen bestätigen werden. Viel zu wenig Zeit aber werden die
gelehrten Menschen vor sich liegen haben, als dass es ihnen gelingen könnte, die Verwandlungen der Himmelskörper zu beobachten,
weshalb sie von Gott dazu angeregt werden, nur durch Nachdenken aufzudecken, was sie nicht durch Beobachtung feststellen können. Alle
erkalteten Sonnen und Bestandteile von erkalteten Sonnen vermögen die Lebenskeime aufzufangen, die Gott ausgesandt hat durch den
Weltenraum, sobald der Erkaltungsvorgang weit genug fortgeschritten ist. Auf diese Weise entstand das organische Leben auf den
Himmelskörpern. Aus der Ewigkeit Gottes entstammen die Sonnen, und aus der Ewigkeit Gottes entstammt alles Leben. Aber die
Gestaltungen die aus den Lebenskeimen aufgebaut werden, weichen von einander ab. Unermesslich ist die Vielfalt der Gestaltungen in
Gottes Weltall, daher sich die Menschen keine Vorstellung machen können über die Beschaffenheit von Wesen, die auf anderen
Himmelskörpern leben. So vielfältig ist schon die Gestaltung der nur auf dieser Erdenwelt lebenden Wesen, wie es sich keines
Menschen Verstand ausdenken könnte. Unermesslich ist die Gestaltungskraft der schöpferischen Tätigkeit Gottes, und
unbegrenzt daher die Vielfalt der andersgearteten Geschöpfe auf anderen Himmelskörpern. Aufregend wird es für die
erretteten Seelen der aus dieser alten Menschheit auf eine neue Erde versetzten Auserwählten werden, wenn sie die Vielfalt der
Gestaltungen andersgearteter Wesen erschauen werden, die der Menschenähnlichkeit ermangeln, aber auf wunderbare Art ihrer nicht der
heutigen Erdenwelt entsprechenden Umgebung angepasst sind. Alle darüber gegebenen Andeutungen vermögen nicht wiederzugeben, was
wirklich Neuschöpfungen Gottes bedeuten, daher die heutigen Menschen unter ihnen gemäßen Vorstellungen offenbart erhalten,
was Gott ihnen vorsichtig andeuten will. Völlig unfassbar wäre die Offenbarung wirklicher Gestaltung auf anderen
Himmelskörpern für den nur auf die heutige Erdenwelt eingestellten Verstand des Menschen, daher Gott nur in gleichnishafter Weise
offenbart, was er dem Menschen andeuten will. Ruhevoll daher sollen die Menschen das weitere Forschen nach den geheimnisvollen
Gestaltungen auf der neuen Erde aufgeben, da Gott ihnen diese erst dann aufklärt, wenn sie selbst mitten unter ihnen Gestalt angenommen
haben werden. Leben auf einer neuen Erde für Menschen aller Religionen - nicht nur für Christen. Alle Auserwählten dieser
alten Erdenwelt werden in einer gänzlich veränderten Gestaltung weiterleben auf der neuen Erde, wie der Schöpfungsplan es
vorgesehen. Nur auf diese Weise ist es zu erklären, warum diese Menschheit von je her voller Sehnsucht auf ein erhebenderes Leben nach
dem Absterben ihres Erdenkörpers wartete. Gott gab den Menschen die Sehnsucht ein, weil Gott ihnen dadurch die Richtung zeigen
wollte, in der sie vorwärts streben sollten, um Anteil zu erhalten an der unermesslichen Schöpferkraft Gottes, durch die sie
errettet werden können. Alle Religionen, die auf Grund göttlicher Anregungen errichtet wurden, weisen auf eine
Daseinsweise hin, die außerhalb der dem menschlichen Verstand zugänglichen Vorstellungswelt liegt. Alle Religionen wurden von
Gott dafür angeregt, dass die Menschen lernen sollten, das heutige Erdenleben unter dem Gedanken zu führen, dass diese
Erdenwelt nur als ein Ausbildungsort dient zur Vorbereitung auf eine höhere und erhabenere Daseinsweise. Unter vielen Bildern
und Gleichnissen verborgen, wurde dieses erhabenere Dasein auf einer neuen Erdenwelt den Menschen von je her von Gott angedeutet. Aber
erst vor der großen Gerichtszeit auf Erden, auf die der Herr hingewiesen hat, werden die Menschen von Gott etwas deutlicher auf die
Großartigkeit des dieser Erdenwelt zugrunde gelegten Schöpfungsplanes, der zu anderen höheren Schöpfungsplänen
hingeleiten soll, aufmerksam gemacht. Erst zur Zeit des großen Gerichtes auf Erden werden die Menschen wieder voller Sehnsucht nach
einer erhabeneren Lebensgestaltung Ausschau halten, da ihnen die Erdendaseinsweise allzu sehr verarmt gemacht wurde. Überaus lange
aber dauert der harte Ausbildungsweg der Seelen für die Einordnung unter einen höheren Schöpfungsplan, daher die Menschen
ihre kostbare und kurze Lebenszeit nicht mehr unter wertlosem, für die Höherentwicklung ihrer unsterblichen Seele nicht
förderlichem Gedankenleben vergeuden sollten. Kurz bemessen nur ist die Frist, die ihnen noch verblieben ist für die Ausbildung
ihrer unsterblichen Seele für das von Gott gewünschte Ziel. Leben auf einer neuen Erde kann aber auch bedeuten, dass
sich unsere Muttererde mehr und mehr verändert und vielleicht schneller, als wir, ihre Bewohner, das für möglich halten.
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